
Tomas Kildišius, the great and thoroughly deserved winner: at ease in every language (German, French, English, Swedish, and of course Lithuanian…), with a perfectly healthy baritone voice — gloriously projected, direct and without any unnecessary thickness — capable of magnificent lightness (which is essential in this repertoire). And an incredible way of inhabiting the stage.
In the enumeration of fantastic characters (elves, sylphs, dryads, faunesses, surly monks…) from Ravel’s poem set to music in Pesson’s commission, he achieves an incredible comic flavor, multiplying events with rare precision. (He even sings it from memory, unlike many French performers…) Already, in my opinion, a major personality on the European stage.
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Tomas Kildišius, der große, völlig verdiente Sieger: in allen Sprachen zu Hause (Deutsch, Französisch, Englisch, Schwedisch und natürlich Litauisch…), eine vollkommen gesunde Baritonstimme, herrlich projiziert, ehrlich und ohne überflüssige Dicke, fähig zu wunderbaren (und in diesem Repertoire unverzichtbaren) Erleichterungen. Und eine unglaubliche Art, die Bühne zu bewohnen. In der Aufzählung fantastischer Figuren (Kobolde, Sylphen, Dryaden, Fauninnen, ruppige Mönche…) aus Ravels Gedicht, das in Pessons Auftrag vertont wurde, erreicht er eine unglaubliche komische Würze, indem er die Ereignisse mit seltener Genauigkeit vervielfältigt (er singt es übrigens aus dem Kopf, im Gegensatz zu vielen Franzosen…). Meiner Meinung nach bereits eine der wichtigen Persönlichkeiten der europäischen Szene.
Carnets sur sol